Bremser-Familiengeschichte
Bremser-Familiengeschichte

Aktuelles

Montag, 21.11.2022:

Durch eine Information eines alten Bekannten gibt es nach über 3 Jahren wieder einmal etwas neues zu berichten: unter den nicht verwandten weiteren Brömser-Familien ist ein weiteres Mitglied in Friedberg hinzu gekommen:

Winther Bromser, 1473 - 1480:
Bei den jährlich wechselnden Bürgermeistern der Stadt Friedberg (jeweils 2 Stück) ist er dreimal vertreten: 1473, 1479 und 1480 (Quelle: Johann Philipp Dieffenbach: Geschichte der Stadt und Burg Friedberg in der Wetterau, Darmstadt, 1857, S. 324 u. 325)

 

Siehe auch unter: Nachträge zum Aufsatz

Einleitung

Wappen der Familie Brömser von Rüdesheim (Quelle: Beilage zu HFK Bd. 2, 1952, Heft 4)

Wer über Vorfahren aus dem Rheingau oder westlichen Taunus verfügt, der wird vielleicht unter seinen Vorfahren im 18. oder 19. Jahrhundert auf den Namen Bremser oder Brömser stoßen. Die Entstehung dieses bürgerlichen Familiennamens ist auf einen Übergang von einer niederadeligen Familie zum Bürgertum zurück zu führen. Innerhalb der Adelsfamilie gibt es mehrere Übergänge zum europäischen Hochadel, so dass diesem Personenkreis hier die Möglichkeit gegeben wird, seine Vorfahren zu Karl dem Großen zurück zu verfolgen.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verzogen einige wenige Bremser-Familien an den Mittelrhein in die Gegend um Neuwied, um in den aufkommenden Zigarrenmanufakturen zu arbeiten. Deren Nachkommen sind heute bis in den Kölner Raum vorgedrungen. Ab der Mitte des 19. Jahrhundert wanderten viele Bremser in die Vereinigten Staaten und vereinzelt auch nach Südamerika aus, so dass heute in den USA annähernd gleich viele Bremser-Familien leben, wie in Deutschland. Sie stammen alle – soweit nachgewiesen – aus Taunus und Rheingau.
Der Begründer der bürgerlichen Brömser-/Bremser-Familiengeschichte in Rheingau und Taunus ist Dietrich Brömser von Rüdesheim, auch Dieter (Diether) genannt, aus dem gleichnamigen Ministerialengeschlecht aus Rüdesheim am Rhein.